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Liefersoftware kostenlos: Was „gratis" bei Lieferdienst-Software wirklich bedeutet

Kostenlose Liefersoftware gibt es in drei Formen: als Lieferportal, das statt einer Gebühr 13 bis 30 Prozent Provision je Bestellung behält, als dauerhaft gratis nutzbare Basisversion mit Werbung oder Funktionssperren, und als voll ausgestattete Testphase mit fester Laufzeit. Nur die dritte Form zeigt, was das System im Alltag taugt. Bei Bistrio läuft sie drei Monate.

6 Min. LesezeitVon Michael Raske

Liefersoftware kostenlos testen: Fahrer nimmt Bestellung auf dem Handy an, im Hintergrund die Küche eines Lieferdienstes

Kostenlose Liefersoftware gibt es in drei Formen: als Lieferportal, das statt einer Gebühr 13 bis 30 Prozent Provision je Bestellung behält, als dauerhaft gratis nutzbare Basisversion mit Werbung oder Funktionssperren, und als voll ausgestattete Testphase mit fester Laufzeit. Nur die dritte Form zeigt, was das System im Alltag taugt. Bei Bistrio läuft sie drei Monate.

Wer „Liefersoftware kostenlos" bei Google eintippt, bekommt drei Sorten Treffer. Lieferportale, die sich als kostenlos verkaufen, weil keine Monatsgebühr anfällt. Kleine Anbieter mit einer Gratis-Version, in der die Hälfte der Knöpfe grau ist. Und Testzeiträume, bei denen man nach 14 Tagen die Kreditkarte hinterlegen muss.

Ich betreue seit Jahren Lieferdienste zwischen Emden und Lübeck. Was ich dabei gelernt habe: Die Frage ist nicht, ob eine Software kostenlos ist. Die Frage ist, wo das Geld stattdessen abfließt. Genau das rechnet dieser Artikel durch.

Liefersoftware kostenlos im Vergleich: Portal mit Provision, Gratis-Version, Testphase

Liefersoftware kostenlos: die drei Modelle im Vergleich

Modell 1: Das Portal, das sich kostenlos nennt

Lieferando, Wolt und Uber Eats verlangen keine Monatsgebühr. Dafür behalten sie einen Anteil vom Bestellwert, bei Lieferando rund 13 Prozent mit eigenen Fahrern und etwa 30 Prozent mit Portal-Fahrern. Bei 8.000 Euro Lieferumsatz im Monat sind das 1.040 bis 2.400 Euro. Das ist keine kostenlose Liefersoftware. Das ist die teuerste Variante, die es gibt, nur ohne Rechnung mit dem Wort „Software" darauf.

Modell 2: Die Gratis-Version mit Sperren

Ein paar Anbieter bieten eine dauerhaft kostenlose Basisversion. Typisch: maximal 50 Bestellungen im Monat, kein eigenes Liefergebiet, Werbung des Anbieters auf der Bestellseite, keine Onlinezahlung. Sobald der Laden läuft, zahlt man doch. Das Modell ist nicht unfair, aber man sollte wissen, dass es ein Köder ist.

Modell 3: Die volle Software auf Zeit

Hier bekommt man alles, was die bezahlte Version kann, für eine feste Frist. Bei Bistrio sind das drei Monate, mit eigener Speisekarte, eigenen Liefergebieten, Onlinezahlung und Kundenliste. Kein Kreditkarten-Zwang zu Beginn. Wer danach nicht weitermacht, hat drei Monate lang provisionsfrei geliefert und behält die Erfahrung.

Was eine Liefersoftware kostenlos können muss, damit der Test etwas aussagt

Ein Test nützt nichts, wenn die Testversion nicht das echte Produkt ist. Vier Dinge müssen drin sein, sonst lässt sich nach der Frist nichts entscheiden.

Eigene Liefergebiete mit Mindestbestellwert. Ein Imbiss in Wilhelmshaven liefert nach Schortens, aber nicht nach Jever. Das System muss Postleitzahlen oder Radien abgrenzen und pro Gebiet einen Mindestbestellwert und eine Liefergebühr kennen. Fehlt das in der Gratis-Version, ist der Test wertlos.

Speisekarte mit Extras und Größen. Pizza in drei Größen, Döner mit oder ohne Zwiebeln, Menü mit Getränk. Wenn die Testversion nur eine flache Liste erlaubt, sehen die Gäste eine Bestellseite, die schlechter ist als das Portal, und bestellen nicht.

Onlinezahlung. Wer testet, will wissen, ob Gäste per PayPal oder Karte zahlen. Eine Gratis-Version ohne Zahlung zeigt nur die halbe Wahrheit.

Kundendaten beim Betrieb. Das ist der Punkt, an dem sich die Liefer-Software vom Portal unterscheidet: Bestellung, Name, Adresse landen beim Wirt. Im Test sieht man, wie schnell eine Stammkundenliste wächst.

💡 Praxis-Tipp: Legen Sie beim Start der Testphase gleich einen QR-Code auf jede Lieferverpackung: „Direkt bestellen, 5 % sparen". So kommen in den drei Monaten echte Bestellungen ins System und Sie sehen am Ende Zahlen, nicht Vermutungen. Die kostenlose Demo von Bistrio zeigt vorab, wie Bestellseite und Portal aussehen, mit Beispieldaten, ohne Anmeldung.

Pizza Lieferservice Software kostenlos: das Rechenbeispiel

Nehmen wir eine Pizzeria in Oldenburg. 30 Lieferbestellungen am Tag, 26 Euro im Schnitt, sechs Tage die Woche. Im Monat rund 780 Bestellungen und 20.280 Euro Lieferumsatz.

Über das Portal mit 13 Prozent Provision: 2.636 Euro im Monat an das Portal.

Mit Bistrio in der Testphase: 0 Euro für drei Monate. Danach 49 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, egal ob 780 oder 1.500 Bestellungen kommen.

Über ein Jahr gerechnet, mit drei Gratismonaten und neun bezahlten: 441 Euro für die Software gegen 31.632 Euro Provision. Die Differenz ist mehr als ein Kleinwagen. Wer die vollständige Rechnung für Pizzerien sehen will, findet sie unter Umsatz eines Pizza-Lieferdienstes.

Pizza Lieferservice Software kostenlos testen: Rechenbeispiel Provision gegen Monatspauschale

Kostenloses Bestellsystem: wo die versteckten Kosten sitzen

Auch bei echten Gratis-Angeboten gibt es Stellen, an denen später Geld fließt. Drei davon sollte man vor dem Test abfragen.

Zahlungsgebühren. PayPal und Kartenanbieter nehmen zwischen 1,5 und 3 Prozent je Zahlung. Das ist keine Softwaregebühr, aber ein Posten. Manche Anbieter schlagen auf diese Gebühr noch einen eigenen Anteil drauf. Fragen Sie, ob die Zahlungsgebühr eins zu eins durchgereicht wird.

Einrichtung. Bei Bistrio kostet die Einrichtung nach der Testphase einmalig 299 Euro, dafür wird die Speisekarte übernommen und das Liefergebiet eingerichtet. Andere Anbieter nehmen nichts für die Einrichtung, dafür mehr im Monat. Beides ist in Ordnung, solange es vorher auf dem Tisch liegt.

Kündigung. Ein Test, aus dem man nur mit sechs Monaten Frist wieder herauskommt, ist kein Test. Bei Bistrio endet die Gratisphase ohne Folgen, wenn man nichts unternimmt.

Bestellsystem Gastronomie kostenlos: für wen sich der Test lohnt

Nicht jeder Betrieb braucht eine eigene Liefersoftware. Zwei Grenzen aus der Praxis.

Unter 15 Lieferbestellungen in der Woche rechnet sich eine Pauschale kaum, da ist das Portal als reiner Nebenkanal günstiger. Wer aber über 20 Bestellungen die Woche über ein Portal abwickelt, zahlt dort schon mehr Provision als die Flatrate kostet, und ab da lohnt der Test in jedem Fall.

Betriebe mit Stammkundschaft profitieren am stärksten. Ein Chinarestaurant in Bremerhaven, das seit zehn Jahren dieselben Familien beliefert, braucht kein Portal, um gefunden zu werden. Es braucht eine Bestellseite, die genauso bequem ist, und einen QR-Code auf der Tüte. In der Saison an der Küste kommt die Tischbestellung dazu: Gäste bestellen am Tisch per Handy, das Personal trägt nur noch aus.

Bestellsystem Gastronomie kostenlos testen: Stammkunden bestellen direkt statt über das Portal

Häufige Fragen

Gibt es Liefersoftware wirklich dauerhaft kostenlos?

Dauerhaft kostenlos sind nur Versionen mit Sperren oder Portale mit Provision. Eine vollwertige Liefersoftware ohne laufende Kosten und ohne Umsatzbeteiligung gibt es nicht; die Frage ist nur, ob die Kosten offen als Pauschale oder versteckt als Provision anfallen.

Wie lange kann ich Bistrio kostenlos nutzen?

Drei Monate im vollen Umfang, mit eigener Speisekarte, Liefergebieten, Onlinezahlung, Tischbestellung und Kundenliste. Danach 49 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer und einmalig 299 Euro Einrichtung, oder das System endet ohne weitere Schritte.

Muss ich für den Test eine Kreditkarte hinterlegen?

Nein. Die Testphase startet ohne Zahlungsdaten. Bezahlt wird erst, wenn Sie nach den drei Monaten weitermachen wollen.

Kann ich während des Tests weiter über Lieferando liefern?

Ja, und das ist sogar sinnvoll. Beide Kanäle laufen parallel, Stammkunden werden per QR-Code auf die eigene Seite geleitet, das Portal bleibt für Neukunden. Nach drei Monaten sehen Sie, wie viel direkt läuft.

Funktioniert die kostenlose Liefersoftware auch für Abholung?

Ja. Abholung, Lieferung und Bestellung am Tisch laufen im selben System, jede Variante mit eigenen Zeiten und Preisen.

Der nächste Schritt

Kostenlos ist bei Liefersoftware ein dehnbares Wort. Ein Portal ohne Monatsgebühr kostet eine Pizzeria in Oldenburg über 2.600 Euro im Monat. Eine Gratis-Version mit Sperren zeigt nicht, was das System kann. Nur ein vollwertiger Test auf Zeit liefert Zahlen, mit denen man entscheiden kann.

Bistrio gibt Ihnen genau das: drei Monate die komplette Liefersoftware, ohne Provision, ohne Kreditkarte, mit Ihrer Karte und Ihren Gästen. Danach 49 Euro im Monat, oder Sie hören einfach auf.

Demo ansehen oder anrufen: Michael Raske, 0176 61850722.

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