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Bestellsoftware für die Gastronomie: Was vor dem Kauf zählt

Bestellsoftware für die Gastronomie gibt es in drei Grundformen: als Modul im Kassensystem, als Zusatzfunktion eines Lieferportals oder als eigenständige Lösung unter der eigenen Domain. Dieser Ratgeber ordnet die Unterschiede und zeigt, welche Kriterien für Restaurants, Imbisse und Lieferdienste wirklich entscheiden.

Bestellsoftware für die Gastronomie: Was vor dem Kauf zählt

Bestellsoftware für die Gastronomie: die drei gängigen Modelle

Kassensystem-Module hängen am bestehenden Kassenhersteller und kosten häufig einen Aufpreis je Terminal. Portal-Module wie bei Lieferando laufen über die Portal-App, Provision inklusive. Die dritte Variante ist eine eigenständige Bestellsoftware, die unter der Adresse des Betriebs läuft und ihm allein gehört.

Bistrio.de gehört zur dritten Gruppe. Gäste bestellen direkt über das eigene Bestellsystem, die Daten bleiben im Betrieb, und statt Provision je Bestellung zahlen Sie eine feste Flatrate.

Worauf Sie bei Bestellsoftware für die Gastronomie achten sollten

Sieben Punkte entscheiden im Alltag: Echtzeit-Speisekarte, Extras je Gericht, Liefergebiete mit Mindestbestellwert, Onlinezahlung und Barzahlung parallel, eine Bestellübersicht, die auch bei zwanzig offenen Bestellungen funktioniert, und eine Bedienung, die neues Personal in wenigen Minuten versteht.

Fehlt einer dieser Punkte, wird die Software im Betrieb umgangen, per Telefon oder Zettel, und der eigentliche Vorteil verpufft. Details zu den einzelnen Funktionen stehen im Ratgeber zum eigenen Bestellsystem.

Was Bestellsoftware für die Gastronomie kosten darf

Bei Bistrio.de: 299 Euro Einrichtung, danach 49 Euro im Monat zzgl. Umsatzsteuer, ohne Provision. Ein Betrieb mit 8.000 Euro Portal-Umsatz zahlt dort bei 14 Prozent rund 1.120 Euro Provision im Monat, mehr als das Zwanzigfache der Flatrate.

Prüfen Sie bei jedem Anbieter drei Zahlen: die Einrichtungsgebühr, die monatliche Grundgebühr und eine mögliche Provision je Bestellung. Erst wenn alle drei feststehen, lässt sich Bestellsoftware wirklich vergleichen.

Bistrio als Bestellsoftware für Ihren Gastronomiebetrieb

Bistrio.de verbindet Bestellsoftware, Website, Tischreservierung und Gutscheine in einem System. Ein Login, eine Rechnung, ein Ansprechpartner, statt drei Tools von drei Anbietern.

Die Einrichtung übernimmt Bistrio.de inklusive Speisekarte, meist innerhalb weniger Wochen. Wie der Umstieg vom Portal in der Praxis abläuft, beschreibt der Ratgeber Lieferando-Gebühren sparen.

Bestellsoftware in der Gastronomie einführen: der Ablauf

Am Anfang steht eine ehrliche Rechnung: Wie viel Umsatz läuft heute über ein Portal, wie hoch ist der Provisionssatz, wie groß ist der Stammkundenanteil? Erst diese drei Zahlen zeigen, ob sich der Wechsel lohnt und wie schnell er sich amortisiert.

Danach folgt die Einrichtung. Speisekarte übernehmen, Extras und Größen anlegen, Liefergebiete und Mindestbestellwerte definieren, Zahlarten anbinden, Testbestellung durchspielen. Bei Bistrio.de dauert dieser Teil in der Regel zwei bis vier Wochen, während das Portal unverändert weiterläuft.

Zum Schluss kommt der Teil, den viele unterschätzen: Ihre Gäste müssen von der neuen Adresse erfahren. QR-Codes auf Verpackung und Bon, ein Hinweis am Tresen, ein Gutschein für die erste Direktbestellung. Ohne diesen Schritt bleibt die beste Bestellsoftware ungenutzt.

Bestellsoftware und Kassensystem: was zusammenpassen muss

Die häufigste Frage aus der Praxis lautet, ob Bestellsoftware zwingend an die Kasse angebunden sein muss. Für die meisten kleineren Betriebe lautet die Antwort nein. Bestellungen laufen in einer eigenen Übersicht auf, werden für die Küche gedruckt und am Tagesende zusammengefasst, das genügt.

Interessant wird eine Anbindung erst bei hohem Volumen oder mehreren Standorten, wenn Bestellungen automatisch in die Kasse und in die Buchhaltung fließen sollen. Wer das braucht, sollte es vor der Auswahl klären, denn nachträglich ist eine solche Schnittstelle selten günstig.

Häufige Irrtümer über Bestellsoftware für Gastronomen

Der erste Irrtum: Man braucht technisches Wissen. Wer eine E-Mail schreiben und ein Foto hochladen kann, pflegt auch eine digitale Speisekarte. Alles darunter, Server, Updates und Sicherheit, gehört zur Dienstleistung und nicht auf Ihren Schreibtisch.

Der zweite Irrtum: Ohne Portal kommen keine neuen Gäste. Neukunden entstehen auch über die lokale Google-Suche, über Karten-Einträge und über Empfehlungen, und diese Wege kosten keine Provision. Der dritte Irrtum ist, dass sich ein Wechsel nur für große Betriebe lohnt. Entscheidend ist nicht die Betriebsgröße, sondern der Anteil wiederkehrender Gäste.

Häufige Fragen zum Thema

Modul-Lösungen liegen oft bei 20 bis 40 Euro im Monat plus Provision. Eigenständige Systeme wie Bistrio.de kosten eine Flatrate ohne Provision, bei Bistrio 49 Euro im Monat nach einmaliger Einrichtung.

Bistrio Bestellsystem für die Gastronomie: Bestellung per Smartphone direkt am Restauranttisch

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