
Bistrio-Wissen
Das eigene Bestellsystem: Was es ist und wann es sich rechnet
Ein eigenes Bestellsystem ist Ihre persönliche Bestell-Plattform: Gäste ordern direkt auf Ihrer Website statt über ein Portal. Dieser Ratgeber erklärt, was ein gutes System können muss, was es kostet und ab welchem Umsatz sich der Umstieg lohnt.

Portal-Eintrag oder eigenes System, der Unterschied
Auf dem Portal mieten Sie Sichtbarkeit: Sie zahlen pro Bestellung Provision, die Kundendaten bleiben beim Anbieter, und neben Ihnen wirbt die Konkurrenz. Ihr Eintrag ist austauschbar, und genau so werden Sie behandelt.
Ein eigenes System dreht das Verhältnis um: Die Bestellseite gehört Ihnen, die Daten gehören Ihnen, und statt Provision zahlen Sie eine feste Flatrate. Bistrio.de liefert dieses System fertig eingerichtet.
Diese Funktionen muss ein gutes Bestellsystem mitbringen
Pflicht sind: eine Speisekarte in Echtzeit, Extras und Varianten je Gericht, Liefergebiete mit Mindestbestellwert, Onlinezahlung plus Barzahlung und eine Bestellübersicht, die im Küchenstress funktioniert.
Die Kür, die bei Bistrio.de inklusive ist: Tischreservierung mit Kalender, Gutscheincodes, Angebote mit Zeitsteuerung und eine Website drumherum, die Ihre Marke stark aussehen lässt. Wer selbst ausfährt, braucht zusätzlich die Lieferlogik aus unserer Liefer-Software.
Was kostet ein eigenes Bestellsystem?
Bei Bistrio.de: 299 Euro Einrichtung und 49 Euro im Monat zzgl. USt., fertig. Keine Provision, keine Gebühr pro Bestellung, keine Überraschungen. Zum Vergleich: 6.000 Euro Portal-Umsatz kosten bei 14 Prozent jeden Monat rund 840 Euro.
Die Faustregel: Ab etwa 550 bis 600 Euro Portal-Umsatz pro Woche ist die Flatrate günstiger. Fast jeder aktive Lieferbetrieb liegt deutlich darüber.
So gelingt der Umstieg ohne Umsatzverlust
Niemand muss das Portal von heute auf morgen kündigen. Der bewährte Weg: eigenes System starten, Stammkunden per QR-Code auf Verpackung und Bon umleiten, Portal als Neukundenkanal weiterlaufen lassen.
Nach wenigen Monaten läuft der Löwenanteil der Bestellungen provisionsfrei, und Sie entscheiden selbst, ob sich das Portal überhaupt noch lohnt. Den Weg dorthin beschreiben wir Schritt für Schritt unter Lieferando-Gebühren sparen und im Vergleich zur Lieferando-Alternative.
Wie eine Bestellung durch das System läuft
Der Gast öffnet Ihre Seite, meist über Google, einen QR-Code auf der Verpackung oder ein Lesezeichen. Er stellt sich sein Gericht mit Extras zusammen, das System prüft Lieferadresse und Mindestbestellwert automatisch, dann folgt die Zahlung per PayPal oder die Auswahl „bar bei Lieferung“.
In Ihrem Betrieb erscheint die Bestellung sofort in der Übersicht, auf Wunsch mit Signalton, und lässt sich für die Küche ausdrucken. Über Statuswechsel wie „in Zubereitung“ und „unterwegs“ bleibt das Team synchron, auch wenn zwanzig Bestellungen gleichzeitig offen sind.
Drei Fehler, die den Umstieg ausbremsen
Der erste Fehler ist eine unvollständige Speisekarte. Fehlen Extras, Größen oder das Mittagsangebot, greifen Gäste wieder zum Portal, weil sie dort alles finden. Die Karte gehört vor dem Livegang vollständig ins System.
Der zweite Fehler: niemand erfährt vom neuen Weg. Ohne QR-Code auf der Verpackung, ohne Hinweis am Tresen und ohne Erstbesteller-Gutschein passiert schlicht nichts. Der dritte Fehler ist Ungeduld, die Verlagerung vom Portal zur eigenen Seite braucht typischerweise zwei bis vier Monate, nicht zwei Wochen.
Was Sie selbst pflegen und was wir übernehmen
Preise, Gerichte, Öffnungszeiten, Angebote und Gutscheincodes ändern Sie selbst, in einer Verwaltung, die für den Betrieb gebaut ist und nicht für Techniker. Änderungen sind in Sekunden sichtbar, ohne Ticket und ohne Wartezeit.
Alles Technische bleibt bei uns: Server, Updates, Sicherheit, Zahlungsanbindung und die Einrichtung neuer Funktionen. Wer die Speisekarte lieber nicht selbst pflegen will, schickt uns eine Nachricht, auch das kostet nichts extra.
Häufige Fragen zum Thema
Ein Lieferportal vermittelt Bestellungen gegen Provision und behält die Kundendaten. Ein eigenes Bestellsystem läuft unter Ihrer Adresse, kostet eine feste Flatrate und die Daten bleiben in Ihrem Betrieb.

Prüfen Sie in einem kostenlosen Gespräch, ab wann sich Ihr eigenes System rechnet.
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